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ProzessmodellierungAktualisiert am 3. September 2026

SIPOC

Eine übersichtliche Darstellung eines Prozesses auf hoher Ebene – Suppliers, Inputs, Process, Outputs, Customers –, die früh genutzt wird, um den genauen Umfang abzugrenzen.

Ein SIPOC bildet einen Prozess auf höchster Ebene über fünf Spalten ab – Suppliers (Lieferanten), Inputs (Eingaben), Process (Prozess), Outputs (Ergebnisse), Customers (Kunden) – und ist konzeptionell so ausgelegt, dass er auf eine einzige Seite passt, mit höchstens fünf bis sieben Schritten in der Prozessspalte.

  • Suppliers (Lieferanten) – wer das bereitstellt, was der Prozess verbraucht, ob intern oder extern
  • Inputs (Eingaben) – die Materialien, Informationen oder Anforderungen, die in den Prozess einfließen
  • Process (Prozess) – die Handvoll wesentlicher Hauptschritte, nicht die Details
  • Outputs (Ergebnisse) – was der Prozess erzeugt
  • Customers (Kunden) – wer diese Ergebnisse erhält und sie beurteilt

Sein Zweck ist die Konsensfindung und nicht die Analyse, weshalb er an den Anfang gehört, bevor irgendjemand eine detaillierte Prozesskarte erstellt. Wenn man alle Beteiligten in einem Raum dazu bringt, sich darauf zu einigen, wo der Prozess beginnt und endet, zeigt sich meist, dass sie bisher unterschiedliche Auffassungen hatten – eine Erkenntnis, die man besser vor der Erstellung des Datenerfassungsplans gewinnt als danach.

Es ist zudem der schnellste Weg zu bestimmen, wer der eigentliche Kunde ist. Teams stellen regelmäßig fest, dass sie Prozesse für einen Empfänger optimiert haben, dessen Beurteilung gar keine Rolle spielt.

Ein SIPOC mit zwanzig Prozessschritten ist kein SIPOC mehr, sondern ein schlechtes Flussdiagramm. Das Ziel besteht darin, den gesamten Prozess auf einen Blick zu erfassen; detailliertes Mapping und Value Stream Mapping existieren für die Fälle, in denen tatsächlich eine höhere Detailtiefe erforderlich ist.

Auf einen Blick
Underrichtet beiYellow Belt
Aktualisiert3. September 2026
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